VPT Akademie - Fort- und Weiterbildungs GmbH

Das PNF-Konzept

Prinzipien- Methode- Technik

Nicola Fischer, Fachlehrerin für PNF

P = propriozeptiv
N = neuromuskulär
F = Fazilitation

Über die Stimulation von Rezeptoren, die in Gelenken, Sehnen und Muskeln liegen, soll auf neuromuskulärem Wege die Motorik des Patienten gefördert werden.

So besagt es der Name des Konzeptes.

Was aber verbirgt sich inzwischen dahinter?

Das PNF-Konzept geht auf die Arbeit von Dr. Herman Kabat, Maggie Knott und Dorothy E. Voss zurück. Sie wirkten in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg im Kaiser Foundation Rehabilitation-Center in Vallejo, Kalifornien.

Sie haben damals schon erkannt, dass man Patienten besser helfen konnte; wenn man neurophysiologische Grundprinzipien von Sherrington und vorgedehnte spirale Bewegungsmuster dabei zur Anwendung kommen ließ.

Wenn man die Patienten sich in bestimmten Muskelketten bewegen ließ, konnten  starke Muskelgruppen schwache unterstützen

Kabat und Knott haben erkannt, dass man bei jedem Menschen unter bestimmten  Bedingungen einheitliche Muster sichtbar und nutzbar machen konnte.

Daraus entwickelten sie  die  PNF-Muster (Pattern), die sich seit Anbeginn auch nicht verändert haben.

Es war ein Kennzeichen von PNF, dass vor allem der taktile Stimulus  und der angemessene Widerstand des Therapeuten wichtig waren,  um Bewegungen zu bahnen.  Hinzu kamen intensive Impulse, vor allem der Stretch-Stimulus, d.h. das Auslösen von Eigenreflexen, einer grundlegendsten Mechanismen im ZNS. Diese Stimuli werden heutzutage differenzierter eingesetzt.   Weiter ...